GASNEBEL

Objekte innerhalb unser Milchstrasse 

 

M42

Der große Orion Nebel M42, im gleichnamigen Sternbild, ist wohl eines der am häufigsten beobachteten und fotografierten Objekte am Nachthimmel. Mit einer Helligkeit von mag 3,7 und einer Größe von 60´ ist er ein schönes Objekt zum fotografieren. Es ist ebenfalls ein Emissionsnebel in dem neue Sterne geboren werden. Mit ca. 1350 Lj. ist er uns relativ nahe. Er ist so riesig, das dass Licht von einer zur anderen Seite etwa 24 Jahre benötigt! (Lichtgeschwindigkeit = 300.000km/s). Im oberen Teil des Bildes ist noch der blaue „Running Man Nebel“ NGC 1977 zu sehen. Mit etwas Phantasie sieht die Dunkelwolke aus wie ein rennender Mann.

Aufnahme mit einem 6″ Spielteleskop. Belichtungszeit betrug etwa 4 Stunden. Kamera: Canon EOS 1100D

BARNARD 33 (B33)

B33 ist besser bekannt als „Pferdekopfnebel“ weil diese Dunkelwolke sich aus dem roten Emissionsnebel IC 434 als Silhouette ähnlich einen Pferdekopfes abhebt.
Der Nebel ist etwa 1400 Lj von uns entfernt und befindet sich somit in unsere Milchstrasse. Es ist ein Sternentstehungsgebiet im Sternbild Orion.
Links unten im Bild etwas unterhalb des hellen Sterns Alnitak, befindet sich der Flammen Nebel NGC 2014, dieser ist rund
1500 Lj von uns entfernt. 

Aufnahme mit einem 6″ Spielteleskop. Belichtungszeit betrug etwa 3 Stunden. Kamera: Canon EOS 450DA

 

M27

Der Hantelnebel M27 ist ebenfalls ein Planetarischer Nebel. Mit einer Größe von 8×6´ und einer Helligkeit von mag 7 zählt zu den größten und hellsten seiner Art. Er ist ca. 1400 Lj entfernt. Ebenfalls in der Mitte ist der weiße Zwergstern zu erkennen.

Aufnahme mit einem 6″ Spielteleskop. Belichtungszeit betrug etwa 2 Stunden. Kamera: ASI 178 MM (LRGB)

NGC 6960

NGC 6992

Diese beiden Nebel sind ebenfalls Überreste einer Supernova Explosion ähnlich wie bei M1. Die Supernova ereignete sich vor ca. 8000 Jahren. Sie sind etwa 1500 Lj. von uns entfernt und erstrecken sich über eine Länge von etwa 100 Lj.! Es sind Emissions- bzw. Reflexionsnebel im Sternbild Schwan und sind besser bekannt als Cirrusnebel oder Cirruskomplex.

Aufnahme mit einem 6″ Spielteleskop. Belichtungszeit betrug jeweils etwa 3 Stunden. Kamera: Canon EOS 700D